
Im europäischen Fußball reicht oft eine schlechte Serie – und der Trainer ist weg.
In der NFL ist das deutlich seltener. Und das liegt nicht daran, dass die Liga „netter“ ist.
Die Unterschiede sind strukturell:
- Kein Abstieg, kein Existenzkampf: In der NFL droht kein finanzieller Super-GAU wie im Fußball.
- 17 Spiele statt 50+ Partien: Weniger Spiele bedeuten mehr Kontext pro Niederlage – und weniger Aktionismus.
- Langfristige Zyklen: Draft, Cap-Planung und vor allem QB-Entwicklung lassen sich nicht in 4 Wochen reparieren.
- Machtverteilung: Häufig liegt das Problem eher im Roster Building (GM) als im Coaching.
- Verträge & Kosten: Coach-Deals sind meist garantiert – ein In-Season-Fire ist teuer und bringt selten kurzfristigen Nutzen.
Kurz: Im Fußball wird oft entlassen, um sofort zu überleben.
In der NFL wird eher „zu Ende gespielt“, um besser neu aufzubauen.
👉 Den vollständigen Artikel mit Beispielen, Zahlen und Einordnung habe ich exklusiv auf LinkedIn veröffentlicht.